Ist Ihr E-Mail-Marketing fit für die Herausforderungen im neuen Jahr? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Frühjahrsputz: Mit diesen Tipps verhelfen Sie Ihren Mailings schnell und effizient zu mehr Erfolg. Im ersten Teil geht es um Adressen, Verteiler und Newsletteranmeldung – Basics, die Sie auf keinen Fall vernachlässigen sollten. Im zweiten Teil finden Sie Tipps zu Design, Kampagnen und Trigger-Mailings.

E-Mail-Marketing Frühjahrsputz - Teil 1

1. Newsletter-Verteiler aufräumen

Misten Sie aus: Nicht die Größe Ihres Verteilers ist entscheidend, sondern die Qualität. Was bringt Ihnen ein Verteiler mit 5.000 Abonnenten, von denen nur 600 den Newsletter öffnen? Wenn Sie eine große Anzahl inaktiver Abonnenten haben, sind durchgeführte Tests nicht sehr aussagekräftig. Um Optimierungen gewinnbringend einzusetzen, ist es aber wichtig, relevante Daten aus Ihren Tests zu generieren.

Und so finden Sie Ihre inaktiven Abonnenten: Schauen Sie im ersten Schritt nach Abonnenten, die weder die Mail geöffnet noch irgendeine Handlung durchgeführt haben. Überlegen Sie sich in einem zweiten Schritt, ab wann jemand wirklich inaktiv ist. Ist er es, wenn er in den letzten 30 Tagen nicht reagiert hat oder ist ein Zeitraum von 3 Monaten eher angemessen. Das hängt von der Frequenz Ihrer Newsletter ab. Nehmen Sie das Verhalten Ihrer aktiven Abonnenten als Anhaltspunkt. Aber löschen Sie die inaktiven Abonnenten nicht. Lesen Sie erst den nächsten Punkt.

2. Inaktive Abonnenten reaktivieren

Aus dem vorherigen Punkt wissen Sie, welche Kontakte aus Ihrem Verteiler inaktiv sind. Inaktive Abonnenten zu löschen ist eine Möglichkeit. Sie können aber auch gezielte Kampagnen starten, um diese wieder in interessierte Leser oder Kunden zu verwandeln. Bevor Sie mit der Reaktivierungs-Kampagne starten, können Sie die regulären Mailings für einige Zeit bei den inaktiven Empfängern aussetzen. Dann ist der Überraschungseffekt höher, wenn der Abonnent eine neue Mail von Ihnen im Postfach hat. Überlegen Sie sich einen besonderen Anreiz für die Kampagne. Dies kann ein Gutschein sein oder ein besonderes Angebot. Wichtig ist nur: Individualisieren Sie die Reaktivierungskampagne soweit wie möglich. Nichts ist ineffektiver, als mit einem Angebot zu locken, das gar nicht interessiert.

3. Neue Newsletter-Abonnenten gewinnen

Sie wollen mehr Abonnenten? Hierzu können Sie sich gezielte Kampagnen überlegen. Machen Sie zum Beispiel spezielle Frühlingsangebote oder bieten Sie themenbezogenen Content zum Download an. Die Möglichkeiten zur Adressengenerierung sind vielfältig. Ideen zur Adressgenerierung finden Sie in unserem Blogbeitrag Newsletter-Abonnenten gewinnen – so geht‘s.

4. Anmeldeseite prüfen

Ist Ihre Anmeldeseite up to date? Genau an dieser Stelle soll der User zum Abonnent werden. Daher sollten Sie dieser Seite einige Beachtung widmen. Überladen Sie die Anmeldeseite nicht. Unnötige Ablenkungen wie Banner, Infos zu Veranstaltungen gehören hier nicht hin. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Vorzüge, die eine Newsletteranmeldung Ihren zukünftigen Empfängern bietet: Das können interessante Inhalte sein oder Gutscheine als Dankeschön für die Anmeldung. Platzieren Sie das Incentive an prominenter Stelle. Lesen Sie dazu auch unseren Blogbeitrag Interessenten zur Newsletter-Anmeldung motivieren.

5. Newsletteranmeldung gut platzieren

Ist das Anmeldeformular für den Newsletter auf der Website gut zu finden? Prinzipiell ist es von Vorteil, die Newsletter-Anmeldung an mehreren Stellen auf der Website zu platzieren. Gut sichtbar, denn niemand möchte erst eine halbe Stunde nach dem Formular suchen. Gute Plätze sind die Sidebar oder der Header.